Telefon: +49 (0)40 405 962
Montag – Freitag von 09:30 – 18:00
Termine nur nach Vereinbarung

Rumänien und Kreta 2025

Rumänien & Kreta 2025 - Reisebericht

Wir haben uns spontan für eine zweite Inspektionsreise, diesmal nach Rumänien und Kreta entschieden. Am 23. August geht es los. In den folgenden drei Wochen erwartet uns ein umfangreiches Programm.

23.08.2025: Anreise nach Sibiu

Wir haben einen frühen Flug von Hamburg über Wien nach Sibiu, das in Siebenbürgen im Herzen von Rumänien liegt. Das auch unter dem Namen Hermannstadt bekannte Städtchen wurde im 12. Jahrhundert von „sächsischen“ Siedlern gegründet. Der Name steht jedoch allgemein für Deutsche und hat Nichts mit dem heutigen Sachsen zu tun.

Wir werden von Daniel, unserem Partner und Guide in Rumänien bereits am Flughafen erwartet. Nachdem das Gepäck verstaut ist, geht es auch schon los zu unseren ersten Programmpunkten des Tages. Zunächst besuchen wir eine Roma-Familie etwas außerhalb der Stadt, die von der Kupferschmiedekunst lebt. Was wir selbst auch noch nicht wussten, ist, dass die Roma vor langer Zeit von Indien nach Rumänien kamen. Sie leben sehr traditionell und lehnen eine Abkehr von ihren gewohnten Lebensweisen ab. 

So haben die Söhne keine andere Wahl als die Arbeit der Väter weiterzuführen. Zur Sicherheit werden bereits in jungen Jahren Heiraten arrangiert, insbesondere was das Alter der Mädchen betrifft. Die Gastfreundlichkeit ist herzlich und nachdem wir das Handwerk gezeigt bekommen haben, Daniel die neusten Geschichten aus dem Leben der Familie zu hören bekommen hat, müssen wir einen Selbstgebrannten probieren. Ich kann nur sagen „Hard Stuff!“. 

Danach fahren wir ins Zentrum, wo auch unser Hotel liegt. Wir checken kurz ein und sehen uns noch ein Wenig um. Es ist schon spät geworden und die Sonne geht langsam unter.

Das Licht ist für Aufnahmen entsprechend schlecht, so dass wir entscheiden, uns das Zentrum morgen noch einmal bei Tageslicht anzusehen. Wir fahren gemeinsam zum Stadtpark, wo wir gemeinsam mit Daniels Frau unser erstes Abendessen in Rumänien genießen.

24.08.2025: Markt, Mietwagen und die Wehrkirche Cisnadie

Daniel kann uns leider nicht länger begleiten, hat uns aber viele Ziele aufgeschrieben. Wir stellen fest, dass mit Guide an der Seite unsere Disziplin doch etwas größer ist als ohne.

Da wir gestern sehr früh aufstehen mussten, lassen wir es heute etwas ruhiger angehen. Wir entscheiden, den Markt zu besuchen und unser erstes Obst zu kaufen. In Rumänien gibt es noch viele kleine, lokale Anbieter, die ihr Obst und Gemüse in ihren Gärten anbauen. So findet sich noch vieles „echtes“ Obst und Gemüse statt der Hybriderzeugnisse, die man in Deutschland angeboten bekommt. Sogenanntes saatenechtes Obst und Gemüse ist sehr viel geschmacksintensiver und damit leckerer. Ein echter Unique Selling Point in diesem Land. Leider machen die Europäische Union mit ihrer Ausrichtung auf industrielle Landwirtschaftsbetriebe und Lidl den lokalen Anbietern das Leben immer schwerer. Wird dieser Schatz, den die Rumänen noch haben, nicht für die touristische Vermarktung entdeckt, steht zu befürchten, dass es auch hier in nicht allzu langer Zeit verschwunden sein wird.

Danach sind wir zum Flughafen gefahren, um unseren Mietwagen abzuholen. Wir haben in Deutschland bei einem günstigen Anbieter gebucht, der unkompliziert ist und zudem Vollkasko-Versicherung anbietet. Sehr zu empfehlen in diesem Land. Der lokale Partner dagegen ist so „mmmhhhhh“. Statt des gebuchten Peugeot bekommen wir einen Dacia als „Upgrade“. Der Wagen ist grundsätzlich nicht schlecht, allerdings hat dieser schon einige Geschichte hinter sich. Linker Außenspiegel mit viel Tape fixiert, hält aber. Was wir nicht explizit getan haben, ist, die Reifen zu prüfen. Ein guter Tipp für alle, die ein Auto mieten wollen: Lasst euch nicht zeitlich unter Druck setzen, weil die Ausfahrt aus dem Flughafen innerhalb von 10 Minuten erfolgen soll. Und prüft insbesondere den Zustand der Reifen, da der Zustand der Straßen und kurvenreiche Strecken guten Profil erfordern. Wir haben stattdessen eher Slicks bekommen.


Das ganze Prozedere hat einiges an Zeit gekostet, so dass wir nur noch einen weiteren Programmpunkt anfahren können. Wir fahren nach Cisnadie, wo wir unsere erste Wehrkirche besuchen. Von dem jungen Schulmädchen, das uns die Anlage zeigt, erfahren wir, dass hier der erste Blitzableiter Rumäniens angebracht wurde.

Auf die Frage, ob wir im Innern den Turm hinaufsteigen können, schaut sie uns ein wenig skeptisch an, zuckt die Schultern und geht voran. Oben können wir die Glocken besichtigen und über die Stadt schauen, was aber nicht sonderlich spannend ist.

Zum Dinner sind wir in einen Weinkeller gegangen, der uns gestern aufgefallen ist. Der Wein und die Speisen waren sehr gut und wir haben die Zeit in dem Gewölbe nicht nur kulinarisch genossen.

25.08.2025: Die Transfagarasan und die Festung Calnic

Wir starten zur Transfagarasan und den Balea See. Bee ist bereits bei dem Gedanken nicht ganz wohl, doch sie schlägt sich gut, um dies vorwegzunehmen. 


Die Straße ist berühmt für ihre Serpentinen und dem Ausblick von oben. Doch bereits die Anfahrt ist von so vielen Kurven geprägt, dass die Transfagarasan selbst keinen Schrecken mehr darstellt. Oben auf dem Berg befindet sich der Balea See und ein Parkplatz. Den haben wir nicht zu sehen bekommen, da bereits vorher eine lange Autoschlange beginnt. Aber Glück im Unglück, etwas unterhalb befindet sich ein kleiner Parkplatz, auf dem rechtzeitig ein Platz frei wird. Wir entscheiden, hier zu halten und den Berg hinauf zu Fuß und eine Abkürzung zu nehmen. Eine gute Entscheidung, die wir jedem empfehlen können, der keine Bewegungseinschränkungen hat.


Nach einem Kaffee fahren wir direkt zur Festung Calnic, in der wir als einzige Gäste die Nacht verbringen werden. Das heißt, wir werden hineingelassen, bekommen alles gezeigt und werden für die Nacht eingeschlossen.

Bis auf die Burggeister haben wir somit keine weitere Gesellschaft. Doch vorher bekommen wir die Zimmer gezeigt, von denen es insgesamt zwei gibt. Außerdem weiht man uns in den Notausgang der Anlage ein. Es handelt sich um einen Weg, der durch eine kleine Pforte in den Vorgarten zwischen den beiden Mauerringen führt und zu einer weiteren Pforte. Durch sie kommt man nach draußen und zu einem Haus, wo wir das Abendessen und das Frühstück serviert bekommen. Das Essen ist zwar einfach, aber geschmacklich sehr lecker. Wir fühlen uns rundum wohl.

26.08.2025: Die Burg Corvin, die Zitadelle von Alba und die Turda Salzmine

Heue fahren wir weiter nach Cluj-Napoca. Auf dem Weg dorthin kommen wir als erstes zur Burg Corvin, die ein sehr schönes Fotomotiv darstellt und deshalb ein beliebtes Ausflugsziel ist. Auch innerhalb der Burg gibt es einiges zu sehen, so dass sich der Besuch lohnt. Von dort fahren wir weiter zur Zitadelle von Alba. Sie liegt auf dem Weg, so dass ein Stopp ok ist, um sich die Beine zu vertreten. Die Umgebung ist verkehrsberuhigt und insgesamt gut gepflegt, wirkt allerdings auch etwas steril. Dagegen ist der Innenhof der Zitadelle ganz hübsch und gemütlich gestaltet, allerdings nicht sehr groß. 

Unser drittes Ziel für den Tag ist die Turda Salzmine. Sie ist – Speziell! Die Kaverne ist riesig und von oben bietet sich ein beeindruckender Blick in die Tiefe. Auf der Sole gibt es noch eine zweite, etwas tiefere Ebene, die mit Grundwasser gefüllt ist und auf der die Möglichkeit zum Ruderbootfahren angeboten wird. Auf er höher gelegenen, deutlich größeren Ebene kommt man sich vor wie auf dem Rummelplatz. Es gibt eine Reihe von kleinen "Spielplätzen" wie Minigolf sowie ein Riesenrad. Auf Grund der angenehm kühlen Temperatur kommen viele Rumänen hierher, um den Tag zu verbringen, zu spielen und Sport wir z.B. Tischtennis zu treiben. Wie gesagt, „Speziell“, aber man muss es einfach gesehen haben.

27.08.2025: Von Cluj nach Maramures

Unser Hotel ist wieder recht zentral gelegen, so dass wir alles zu Fuß erreichen können. Direkt gegenüber ist eine Kirche, die nachts schön angeleuchtet wird. Ebenfalls in der Nachbarschaft befindet sich das Opernhaus und das Stadtzentrum ist nur 10 Minuten zu Fuß entfernt. Eine gemütliche Atmosphäre verströmt das Univiertel mit seinen kleinen Cafés. Gegen Mittag brechen wir schließlich nach Maramures auf.


Auf dem Weg machen wir Halt an der Holzkirche von Surdesti. Es ist wenig los und der Jugendliche, der uns zur Kirche führt, macht dies heute ersatzweise. Auf Nachfrage, ob auch die Jugendlichen noch gern zur Kirche gehen, war die Antwort, dass es noch einige gibt. Der Grund hierfür liegt vor allem darin, dass es sonst nur wenig bis keine Abwechslung gibt. Da wird selbst der Kirchenbesuch zum Highlight.


Allerdings sind die Malereien direkt auf dem Holz sehr schön und einige Motive auch eher ungewöhnlich und unerwartet. Nicht weit entfernt liegt unser nächstes Ziel Breb. Hier gibt es noch viele der früher für diese Gegend typischen Holzhäuser. Wir stellen unser Auto bei der Kirche ab und unternehmen einen Spaziergang zum Restaurant Casa Lu`Dochia. Auf dem Weg kommen wir an einem Garten mit Obstbäumen vorbei und eine Alte Frau ruft uns an, um uns ein paar frische Äpfel zu schenken. Wir sind entzückt. Beim Restaurant angekommen, trinken wir eine der typischen und beliebten Limonaden und Bee kann sich einen Kuchen nicht verkneifen. Das Personal versteht weder Englisch noch Deutsch wirklich gut, aber alles funktioniert super. Die Getränke und Kuchen sind lecker und wir können es nur empfehlen. 

.


Übernachtet haben wir in einem Homestay bei Ramona. Total liebenswürdig und fantastisch ist vor allem ihr Essen mit Zutaten aus ihrem eigenen Garten. Wir haben nie schmackhaftere Tomaten gegessen wie hier. Alles in allem, ankommen und wie zu Hause fühlen. Danke Ramona!


28.08.2025: Der Fröhliche Friedhof von Sapanta

Nach einem einfachen, aber leckeren Frühstück, haben wir den Rat von Ramona befolgt und den lokalen Markt besucht. Wir waren wohl etwas spät dran, denn es gab nicht mehr viel zu sehen. Bis auf eine Ware, die wir bisher noch auf keinem anderen Markt auf der Welt gesehen haben. Da viele der Marktbesucher schon älter waren, vielleicht aber ein sinnvolles Angebot. :-)


Anschließend ging es nach Sapanta, wo sich der berühmte „Fröhliche Friedhof“ befindet. Auf den kunstvoll bemalten Kreuzen der Gräber findet man kurze Geschichten, die vom Leben der Gestorbenen handeln und einige sollen sehr lustig sein. Dummerweise können wir kein Rumänisch und die Übersetzungs-App hat voll versagt – Schade! Bei solchen Gelegenheiten merkt man deutlich, wie wertvoll ein Guide ist, der einem alles erklären und übersetzen kann. 

Wir haben noch einen kurzen Blick in die Kirche geworfen, die jedoch wenig zu bieten hat und sind weiter nach Sighetu Marmatiei gefahren. Dort befindet sich das Memorial to the Victims of Communism and to the Resistance. Bereits in Gesprächen mit vielen Rumänen wird deutlich, was sie von ihrem ehemaligen Machthaber Nicolae Ceausescu halten. Diese Bewertung wird im Museum nachdrücklich verstärkt. Während viele Dinge des Regimes wie z.B. die Propaganda und Kunstform, durchaus zu Recht, ausgiebig kritisiert werden, kann man sich allerdings nicht des Eindrucks erwehren, dass hier auf die gleiche (billige) Weise nicht nur verurteilt, sondern verunglimpft wird.

Na ja, eine mehr wissenschaftlich Aufarbeitung ist vielleicht in ein paar Jahren möglich. In den Räumen ist alles in rumänischer Sprache beschrieben, weshalb es am Eingang einen kleinen Übersetzer gibt, der jedoch nur einen Bruchteil der Informationen abdeckt. An der einen und anderen Stelle hätten wir gern etwas mehr verstanden. Nach so viel Kultur haben wir uns das Städtchen angeschaut und sind durch Zufall an der Musikhochschule mit ihrer hübsch bemalten Giebelwand vorbeigekommen.

29.08.2025: Weiterfahrt nach Bucovina

Nach einem herzlichen Abschied von unserer Gastgeberin Ramona brechen wir Richtung Nordosten nach Bucovina auf. Unser erstes Ziel an diesem Tag ist das Kloster Barsana. Wir haben Glück, da in der weitläufigen Klosteranlage gerade ein Open-Air-Gottesdienst stattfindet. Viele der Besucher sind traditionell gekleidet und gegen Abschluss des Gottesdienstes singen zwei Nonnen wirklich gut ein paar abschließende Lieder, so dass es ein interessantes Gesamterlebnis ist. Die Zeit des Gottesdienstes haben wir uns wie andere, die nicht sonderlich dem Glauben oder der Kirche verbunden sind, in der Klosteranlage umgesehen. Unser nächstes Ziel das Kloster Voronet.

Die Fahrt dorthin haben wir komplett unterschätzt, da die Straße nur aus Kurven besteht und wir deutlich mehr Zeit für die Strecke benötigen, als wir für möglich gehalten haben. Die Landschaft bietet zwar immer wieder sehr schöne Panoramen, aber ab einem bestimmten Punkt wollen wir nur noch ankommen. Kurz vor Voronet entdecken wir ein Hotel mit Café-Betrieb. Wir benötigen dringend eine Pause und so legen wir hier einen Stopp ein. Im Garten sind einige, gemütliche Pavillions aufgestellt und einer wird gerade frei -Perfekt! Auf der Karte entdecken wir Papanasi, eine typische Süßigkeit, die häufig als Dessert gereicht wird. Wir haben zwar schon viel davon gehört, sie aber noch nie probiert. Zeit, dies nachzuholen. Allerdings reicht eine Portion schon als komplettes Menü und wir haben sie uns geteilt, um sie zu schaffen.
 


Voronet ist eine Klosterburg, die eine sehr schöne Bemalung nicht nur innen, sondern auch an den Außenwänden bietet. Sie erfreut sich eines regen Besucherstroms, so dass sich wie bei vielen Sehenswürdigkeiten, außerhalb des Klosters eine Straße voller kleiner Shops findet.

Zu unserem Resort ist es nicht mehr weit und dort angekommen, erfahren wir, dass unsere Gastgeberin auch hier Ramona heißt. Ein gutes Omen! Unser Bungalow ist sehr hübsch und innen mit vielen traditionellen Elementen gestaltet. Die Anlage ist ebenfalls sehr schöne gestaltet, so dass wir uns gleich wohlfühlen. Wir bekommen noch ein paar Tipps für das Abendessen und probieren eines in Fußreichweite aus. Der Ort Bucovina bietet auf den ersten Blick nicht wirklich viel und wird hauptsächlich von rumänischen Urlaubsgästen besucht, die im Sommer das kühlere Klima suchen..

30.08.2025: Erkundung der Umgebung von Bucovina

Wir haben bereits gestern befürchtet, dass einer unserer Reifen wohl etwas Luft verliert. Diese Befürchtung hat sich heute bestätigt. Allerdings ist der Verlust nur gering, so dass wir erst einmal schauen, ob sich das Niveau des Druckverlustes hält. Nach einigen Überlegungen und Routenprüfung entscheiden wir, erst einmal zum Moldovita Kloster zu fahren, den Besuch des Ostereier-Museums auszulassen und stattdessen anschließend an einen See zu fahren, um ein wenig spazieren zu gehen. Wir haben gestern definitiv zu lange im Auto gesessen, so dass wir heute etwas Bewegung benötigen. Das Kloster hat ebenfalls eine schöne Außenbemalung, ist aber weniger spektakulär als Voronet.

Deshalb fahren wir zügig weiter an den See, wo wir eine nette Begegnung mit einem Kutscher haben und eine kleine Wanderung um den See herum beginnen. Für weitere Aktivitäten fehlt uns anschließend dann doch die Zeit, so dass wir uns auf den Besuch eines Dorffestes beschränken, welches gerade stattfindet. Leider müssen wir unterwegs feststellen, dass der Reifen nun doch etwas schneller Luft verliert, was uns ein klein wenig nervös macht, da gerade Wochenende ist und keine Werkstatt mehr geöffnet ist.

In Abore, wo das Fest stattfindet und eine der Straßen durch die Polizei abgesperrt ist, fragen wir deshalb erst einmal einen der Polizisten nach einer Tankstelle, um wieder Luft nachfüllen zu können. Anschließend geht es wieder zurück und auf der gesamten Straße gibt es keinen Parkplatz mehr. Gut, dass wir den Polizisten schon einmal angesprochen haben, weshalb einfach fragen, ob wir neben der Absperrung parken dürfen. Nach anfänglichem Stirnrunzeln gab es dann die Zustimmung. Super, ein bewachter Parkplatz. :-) Das Dorffest war eine Mischung aus Rummelplatz mit einer Bühne, auf der Sänger und Tänzer aufgetreten sind. 

31.08.2025: Weiterfahrt nach Praid

Heute haben wir eine lange Strecke vor uns, die uns wieder Richtung Süden führt. Wir wagen es, mit großem Optimismus die Fahrt ohne Reparatur des Reifens anzutreten. Die Route führt entlang des Bicaz-Lake, auf den wir immer wieder einen schönen Blick haben. 


Nicht weit entfernt ist der Red Lake, der Aktivitäten wie eine Kanufahrt bietet. Es ist Sonntag und damit Ausflugstag für die Rumänen. Entsprechend voll ist es hier und wie an vielen Ausflugsorten, finden sich zahlreiche Unterhaltungsangebote wie ein Kinderkarussel und Imbissbuden. Wir schauen uns den Trubel an und beschließen, auf eine Kanufahrt zu verzichten und weiterzufahren. Nur kurze Zeit später erreichen wir die Bicaz-Schlucht. Leider bemerken wir es zu spät und können in der Schlucht nicht halten, so dass wir erst am anderen Ende ein Plätzchen für unser Auto finden. Leider kann ein Foto die imposante Atmosphäre der Schlucht nicht einfangen. Langsam türmen sich dunkle Wolken auf und was mit einem leichten Nieselregen beginnt, entwickelt sich zu einem ergiebigen Dauerregen, bis wir unser Hotel erreichen. Die Umgebung gibt nicht viel her, so dass wir nur noch in ein nahes Restaurant zum Abendessen fahren. 

01.09.2025: Weiterfahrt nach Viscri

Heute Morgen müssen wir feststellen, dass der Reifen, der uns trotz Loch bisher gute Dienste geleistet hat, nun ziemlich platt aussieht. Wir fragen an der Rezeption nach einer Reparaturwerkstatt und hoffen zunächst bis zur nächsten Tankstelle zu kommen, um den Reifen aufzufüllen. Noch nicht ganz auf der Felge gelingt dies sogar. Von dort bis zur Werkstatt ist es glücklicherweise nicht weit. Und nachdem ich das Maleur erklärt habe, geht alles sehr unkompliziert und schnell. Wir können sofort auf die Rampe, der Reifen wird abmontiert, aufgeblasen und im Wasserbad das Loch identifiziert: ein dicker Nagel. Kommt nach Aussage des Werkstattinhabers häufig vor.

Entsprechend haben die Rumänen ein eigenes Reparaturverfahren entwickelt, welches keine fünf Minuten dauert und mit 10 Euro erfreulich günstig ist. Sorgenfrei geht es anschließend nach Sighisoara. Es ist ein kleines Städtchen, das eine gemütliche Atmophäre vermittelt. Bevor wir auf Erkundungstour gehen, holen wir in einem Café unser Frühstück nach – sehr lecker. 
Das Städtchen mit seinen verwinkelten Gassen lädt zu einem umfangreichen Spaziergang ein. Wir schlagen einen Bogen durch den unteren Teil, um unser Parkticket zu verlängern. Danach geht es treppauf zur Festung. Unterwegs kommen wir am Stadthaus von Dracula vorbei, wo er zumindest zeitweise gelebt hat. 

.


Wir sind uns einig, dass wir gern noch länger in Sighisoara geblieben und auch das Nachtleben kennengelernt hätten. Ein weiterer Ort, den wir bei unserer nächsten Rumänienreise mit etwas mehr Zeit besuchen werden.

Aber das nächste Ziel wartet schon und auf geht es nach Biertan. Hier gibt es wieder eine Klosterburg zu besichtigen. Wie wir feststellen müssen, allerdings nur eine unter vielen, die nicht wirklich Herausragendes zu bieten hat. Von oben hat man einen netten Blick auf den kleinen, verschlafenen Ort und in die Umgebung. Alles in allem jedoch nicht sonderlich beeindrucken und so machen wir uns wieder auf den Weg zum Auto. Das spektakulärste Ereignis waren zwei ältere Damen im Auto, die vor der Klosterburg beim Versuch Einzuparken, einen der Stände angefahren haben. Die Einwohner lassen sich aber auch doch solch kleine Unfälle nicht aus der Ruhe bringen und haben sich das Ganze mit ausgesprochen gelassen angesehen. Aufregung ist eher was für Städter :-)

Bei der Eingabe der Route zum nächsten Ziel unterläuft uns ein Fehler und wir fahren bereits nach Viscri, ein Ort, zu dem wir eigentlich erst morgen wollten. Als wir den Fehler bemerken, sind wir schon zu weit gefahren, um noch umzukehren. Daher verpassen wir zu unserem großen Bedauern die Übernachtung in einem kleinen, von unserem Guide Daniel sehr gelobten Guesthouse. In Viscri übernachten wir in einem kleinen Guesthouse mit einer sehr angenehmen Atmosphäre. Wir beziehen unser Zimmer und freuen uns auf ein sehr leckeres Dinner.

02.09.2025: Die Highlights von Viscri

Nachdem wir die letzten Tage sehr viel gefahren sind, beschließen wir, diesen Tag etwas entspannter zu gestalten und uns nur in dem kleinen Örtchen umzusehen. Als erstes gehen wir zu dem Highlight, was natürlich wieder eine Klosterburg ist. Vom richtigen Punkt aus fotografiert, sieht sie sehr idyllisch aus und auch beim näheren Betrachten enthüllt sie so einiges, was sehenswert ist. Zum einen wurden mehrere Zimmer mit den damals gebräuchlichen Utensilien des täglichen Lebens ausgestattet. Begeistert hat uns das ausziehbare Etagenbett, das wie eine Kommode gestaltet ist. Aber wahrscheinlich hätte es heute keine Chance mehr, ein Verkaufsschlager zu werden.

Was wir hier zum ersten Mal überhaupt sehen, ist ein einfacher wie genialer Schließmechanismus für die Fenster. Faszinierend simpel, wenn man ohne Glasscheiben auskommen muss. Es wird zwar dunkel im Raum, aber im Winter wird so zumindest die Kälte ausgesperrt. Die Menschen hier haben es verstanden, den Besuch der Burg mit zeitgenössischen Einrichtungsgegenständen interessant zu gestalten. 
Der Ort selbst strahlt eine ruhige Gemütlichkeit aus und ist zu Fuß schnell erkundet. Mit seinen Straßen aus Schotter und Backsteinen, den Brunnen entlang des Weges und Kleinbauern erinnert es an ein längst vergangenes Dorfleben in Deutschland.

.

Wir kommen unterwegs am Haus des britischen Prinzen Charles vorbei und entscheiden spontan, es zu besichtigen. Allerdings gibt es nicht wirklich etwas zu sehen, wofür wir zudem den höchsten Eintrittspreis bisher bezahlt haben. Ein zweites Mal würden wir das definitiv nicht wiederholen. Den Rest des Tages nutzen wir, um unsere bisherigen Erlebnisse zu dokumentieren und einiges an Arbeit, die sich angesammelt hat, aufzuarbeiten. Die Unterkunft hat einen schönen Garten, wo man gern verweilt und nebenbei selbst gemachte Brause, leckeren Kaffee und Kleinigkeiten zum Essen genießen kann.

03.09.2025: Wanderung in der Umgebung von Viscri
 

Heute wollen wir mit einer Wanderung die Umgebung von Viscri erkunden. Doch zunächst machen wir ein Gruppenfoto mit dem wirklich super liebenswürdigen Personal. Während unserer Anwesenheit war ein Filmteam vor Ort, welches einen Film über die besten, authentischen Küchen in Rumänien gedreht hat. Und wir können dem Urteil aus ganzem Herzen beipflichten. Wir starten unsere Wanderung zunächst Richtung offene Hügellandschaft. Auf dem Weg kommen wir an dem einzigen Einkaufsladen vorbei, wo wir uns mit Trinkwasser für unterwegs versorgen.
 

Frohen Mutes geht es schließlich raus aus dem Dorf. Allerdings drehen wir nach einigen Versuchen wieder um, da uns entweder dichte Hecken oder ein Fluss den Weg querfeldein versperren. Das kommt davon, wenn man ohne Guide unterwegs ist. 180 Grad in die andere Richtung laufen wir schließlich durch ein Wäldchen, wo es angenehm kühl ist, aber leider nichts zu sehen und zu fotografieren gibt. Die Bewegung tut trotzdem gut. Den Rest des Tages kümmern wir uns wieder um liegen gebliebenen Bürokram. Am Abend haben wir dann Daniel getroffen, der mit seinen Gästen ebenfalls im gleichen Guesthaus mit seinen Kunden übernachtet. 

04.09.2025: Weiterfahrt nach Bran 

Nach ein paar sehr schönen und erholsamen Tagen heißt es für uns Abschied nehmen. Aber wir werden wiederkommen, das haben wir uns fest vorgenommen. Bevor es losgeht, noch schnell ein Foto mit Daniel und ein paar Tipps für den heutigen Tag. 


Nachdem wir gestern eigentlich auf unserer Wanderung nach einem Schäfer mit seiner Herde Ausblick halten wollten, aber glücklos waren, scheint eine Herde mit ihrem Schäfer nur wenige Kilometer von Viscri entfernt, auf uns gewartet zu haben. Ein weiteres schönes Fotomotiv ist eine Ruine auf einem Bergrücken, die in ihrer Präsenz geradezu dazu auffordert, fotografiert zu werden.


Unser Weg führt uns zunächst nach Prejmer. Dort gibt es eine Klosterburg, die ebenfalls zu denjenigen gehört, die man gut besuchen kann. Sie ist sehr gut erhalten und bietet die Möglichkeit, den Burgring von innen zu besichtigen. Obwohl die Räume leer sind, geben sie doch einen guten Eindruck, wie das Leben früher hier ausgesehen haben muss.


Unser nächstes Ziel ist Brasov. Das Städtchen ist wundervoll restauriert worden und lädt zum Verweilen in einem der vielen Cafés und Restaurants ein. Leider reicht unsere Zeit nicht, dass wir mit der Seilbahn auf den nahen Berg hinauffahren können.


Denn wir haben eine Verabredung mit dem Bärenschutzzentrum. Dort angekommen beeindruckt uns schon einmal das Gebäude des Zentrums. Leider ist es schon geschlossen, so dass wir es nicht von innen besichtigen können. Doch die Eindrücke werden immer besser und so fahren wir durch eine idyllische wie auch imposante Landschaft auf dem Weg zu den Bären. Diese leben übrigens in freier Wildbahn, werden aber regelmäßig gefüttert, damit sie in den Bergen bleiben und nicht weiter zu den Ortschaften mit ihren Menschen kommen. Das Wandern ist in dieser Region streng untersagt. Dennoch halten sich immer wieder Wanderer nicht daran und so verlieren jedes Jahr bis zu 10 von ihnen den Wettlauf mit den Bären.


Bei der Futterstelle angekommen, gibt es eine kleine Hütte mit Glasfront. So können wir die Bären ungehindert, aber sicher beobachten. Und nachdem wir sie aus nächster Nähe zu sehen bekommen, sind wir auch ganz froh, dass wir drinnen und sie draußen sind.

05.09.2025: Schloss Dracula

Das wohl bekannteste, touristische Highlight in Rumänien ist wohl das Schloss „Dracula“. Obwohl wir wissen, was uns erwartet, beschließen wir, den Besuch nicht ausfallen zu lassen, zumal das Schloss in Fußreichweite unserer Unterkunft liegt. 


Ländliche Idylle und Massentourismus liegen hier nah beieinander. Während ein Bauer seine Heuernte noch mit dem Pferdekarren einholt, erwarten uns nur 300 Meter entfernt die typischen Tourismusshops. Es ist noch früh am Morgen und so ist noch nicht allzu viel los. Wir beeilen uns daher, die Schlossbesichtigung anzugehen, bevor die Schlange am Eingang unangenehm lang wird.


Das Schloss hat, wie vielfach nachgelesen werden kann, mit Dracula nicht wirklich etwas zu tun. Die Inneneinrichtung ist von Prinzessin Ileana geprägt. Diese anzuschauen ist nett, aber wirklich lohnen…? Nachdem wir die Rundtour durch das Schloss abgeschlossen haben, fahren wir weiter nach Sinaia. Dort übernachten wir im La Tunuri, welches gleich neben dem Schloss Peles. Unser Blick aus dem Zimmer fällt direkt auf das Schloss und diesmal freuen wir uns auf die Besichtigung. 


Am Abend essen wir gleich im Restaurant nebenan, wo es sehr ruhig ist, nachdem die ganzen Tagesgäste wieder abgefahren sind. So ruhig, dass uns sogar ein Fuchs im Restaurant besuchen kommt.

06.09.2025: Schloss Peles

Wieder einmal zeitig gefrühstückt, damit wir vor den Massen das Schloss besichtigen können. Doch dieses Mal lohnt sich der Besuch und wenn wir uns  für den Besuch nur eines Schlosses oder einer Klosterburg in Rumänien entscheiden müssten, würden wir dieses wählen.


Bereits von außen ist es sehr schön anzusehen und nachdem wir hineingegangen sind, erwartet uns eine überaus prächtige Empfangshalle. Insgesamt sind alle Räume sehr geschmackvoll und individuell gestaltet. Für Bee war es eine Erfahrung der ersten Art, da es etwas Vergleichbares in Thailand nicht gibt. Und so wäre sie gern noch ein zweites Mal durch die Räume spaziert. Da werden wir wohl noch einmal wiederkommen müssen. 


Doch wir wollen heute noch nach Bukarest, wo wir diesmal nur sehr wenig Zeit haben. Die Fahrt verläuft reibungslos und so kommen wir am frühen Nachmittag dort an. Was wir allerdings nicht wussten, ist, dass die Straße, wo sich unser Hotel befindet, am Wochenende für den Straßenverkehr gesperrt wird. Nach mehreren Versuchen und Fahrten im Kreis gelingt es uns schließlich, entgegen der Einbahnstraßen zum Hotel zu gelangen. Die Laune hat dann doch etwas gelitten. Also erst einmal einchecken, einen Kaffee trinken und die Stimmung bessert sich.


Wir beschließen, erst einmal die Beine zu vertreten und gehen zu einem nicht allzu weit entfernten Park. Der scheint am Wochenende recht beliebt zu sein, zumal Ruderboote gemietet werden können.

Wir suchen uns eine Bank und schauen den Bootsfahrern eine Weile zu. Einige Szenen erinnern uns an Hamburg, wenn im Sommer die Kayaks in den Fleeten mit Neulingen besetzt sind, die nicht wissen, wie man steuert und von links nach rechts und umgekehrt die "Kanäle Vermessen". Hier gibt es zwar nur Ruderboote, aber in denen sieht man halt nicht, wo man hinfährt. Schließlich hat man hinten keine Augen. Die Rate der Zusammenstöße scheint hier allerdings noch höher als in Hamburg zu sein. Wir schlendern noch ein wenig weiter durch den Park, bevor es zurück Richtung Hotel geht. Dort besuchen wir in der Nähe die farbenprächtige Pasajul Victoria, deren Decke mit bunten Sonnenschirmen geschmückt ist sowie die Pasajul Englez. 

Langsam wird es Abend und wir suchen uns vor dem Hotel ein Plätzchen, um einen Sundowner zu trinken und das Geschehen um uns herum zu beobachten. Bereits im Park konnten wir eine Hochzeitsgesellschaft beobachten und auch hier lässt ein Brautpaar die Hochzeitsfotos mitten unter den Fußgängern seine Hochzeitsfotos schießen. Über die Aufmerksamkeit, die sie bekommen, schaut selbst Charly Chaplin etwas neidisch. Später gehen wir noch etwas Essen und kommen an der Musikakademie vorbei, wo in der nebenliegenden Straße live musiziert wird. Als wir nach dem Essen das Ganze aus der Nähe miterleben möchten, ist leider schon alles vorbei. Ebenso wie unsere Rundreise durch Rumänien.

07.09.2025: Weiterreise nach Kreta

Diesmal dient die Reise auch dazu, wie sich eine Rundreise durch Rumänien mit ein paar erholsamen Strandtagen am Meer verbinden lassen. Nach einigem Abwägen haben wir uns für Kreta entschieden, um weitere, längere Autofahrten zu vermeiden. Da unser Flieger erst am Nachmittag startet, kommen wir erst am frühen Abend auf Kreta an. Aus diesem Grund legen wir noch eine Übernachtung in Rethymno ein. Hier war es schon vor 20 Jahren ausgesprochen touristisch, aber was wir jetzt erleben, stellt die schlimmsten touristischen Ecken in Thailand locker in den Schatten. Wir haben ein Hotel an der Strandstraße, welche sich in Fußreichweite der Altstadt befindet.

Die Besitzerin und das Personal dort sind sehr freundlich und geben uns noch ein paar Tipps für das Abendessen. Die Frage nach einem noch authentischen Restaurant kam uns ím Nachhinein dann auch etwas amüsant vor. Das Essen war gut, aber die Altstadt besteht zu fast 100 Prozent nur noch aus Touristen. Wir schlendern noch ein wenig durch die Gassen, bevor wir schließlich in unser Hotel zurückkehren.

 08.09.2025: Rethymno Sightseeing und Weiterreise in den Süden der Insel

Am Vormittag gehen wir noch einmal in die Altstadt, um Rethymno bei Tage zu erkunden. Der Eindruck vom Vorabend, dass es hier nur Touristen zu geben scheint, bestätigt sich. Wir schelndern durch den kleinen Hafen und zur Festung hinauf. Dort hat man einen weiten Blick über die Stadt bis zum Gebirge. Vor dem Eingang in die Festung entdecken wir einen Musiker, der selbstzufrieden seine Gitarre spielt und ein wenig der ursprünglichen, griechischen Atmosphäre aufkommen lässt. Nach einem kurzen Blick vom Eingang in die Innenanlage beschließen wir, nicht hineinzugehen. Was wir erkennen können, lässt nicht darauf schließen, dass es etwas Sehenswertes zu entdecken gibt.

Statt dessen lauschen wir lieber noch ein paar Minuten den Klängen des Gitarrenspielers. Die verwinkelten Gassen der Altstadt sind trotz der touristischen Massen hübsch anzusehen und es gibt zahlreiche Cafés, um zwischendurch eine Kleinigkeit zu trinken und zu essen. Auf dem Weg zurück zum Hotel und unserem Auto werfen wir noch einen Blick auf den Strand, den wir vor lauter Sonnenschirmen und -liegen fast nicht entdecken. Wir haben 19 Reihen eng an eng aufgestellter Liegen gezählt. Es ist Zeit, aufzubrechen. Der Weg führt durch das Gebirge in den Süden von Kreta. Eine Herausforderung für unser untermotorisiertes Auto, aber eine, die es letztlich bewältigt. Auf der Südseite des Gebirges angekommen, bietet sich uns ein schöner Blick auf das Meer.

 
09.09. bis 15.09.2025: Sonne, Strand und Meer 

Das Schöne an unserem Ort ist, dass die Bebauung noch gering ist und alles recht ruhig zugeht. Perfekt, um ein paar erholsame Tage am Strand zu genießen und die Restaurants in der Umgebung auszuprobieren. Das Wasser ist klar und erfrischend, so dass das Schwimmen Spaß macht. Für unser erstes Abendessen fahren wir in das nahe Gebirge, genießen den Sonnenuntergang und ein leckeres Abendessen. Wir haben ein kleines Appartment, was bedeutet, dass wir uns zum Frühstück selbst versorgen müssen. Im Ort entdecken wir einen Bäcker, der noch selbst backt, sowie drei kleine Märkte, womit die Versorgung sichergestellt ist. Bis auf ein paar Ausflüge in die nähere Umgebung, nutzen wir die Tage zum Erholen und die Dokumentation unserer Reiseerlebnisse, 

Darüber hinaus gibt es nichts wirklich Interessantes zu berichten, deshalb beenden wir den Reisebericht an dieser Stelle mit ein paar Landschaftsaufnahmen.