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Thailandreise 2026

Thailandreise 2026 - Reisebericht

Nach mehreren Monaten Vorbereitung ist es endlich soweit und wir starten auf unsere Erkundungsreise nach Thailand. Diesmal widmen wir uns einer Region, die auch für uns überwiegend Neuland ist. Entsprechend hoch ist die Vorfreude, etwas Neues zu entdecken und die Spannung, ob die Region unseren Erwartungen entspricht. Der Schwerpunkt liegt dieses Jahr auf Südthailand, und zwar dort, wohin noch kein anderer Reiseanbieter Reisen anbietet. Entsprechend gibt es statt Massentourismus noch ursprüngliches Thailand. Wir werden eine Rundreise mit vielen, unterschiedlichen Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten durchführen sowie mehrere Strände bzw. Inseln mit ihren Strandresorts prüfen. Besonders freuen wir uns darauf, eine neue Kollegin als Guide in unser Team aufzunehmen. 

Wie bereits letztes Jahr sind Ilka und Tilo wieder mit dabei. Die beiden reisen mittlerweile das neunte oder zehnte Mal mit uns und sind zu sehr guten Freunden geworden. So bekommen wir umgehend Feedback, was ihnen aus Kundensicht mehr oder weniger gefällt und können dies gleich für zukünftige Reiseangebote berücksichtigen.

Wir freuen uns, euch auf eine nicht alltägliche Thailandreise mitzunehmen!

12.03.2026: Abreise aus Hamburg

Die Abreise ist dieses Jahr mal wieder ein spannendes Ereignis. Zum einen haben wir viel Regelungsbedarf für Kunden, die mit einer der Golf-Airlines fliegen und zum anderen streikt die Lufthansa mal wieder am 12.und 13. März. Glücklicherweise haben wir schon vor einiger Zeit entschieden, keine Lufthansa-Flüge mehr zu buchen, dennoch müssen wir noch absichern, dass keine Kunden Lufthansa eigenständig gebucht haben und betroffen sind.

Wir fliegen diesmal mit Condor und haben Glück, dass wir selbst diesmal hoffentlich problemlos abfliegen werden. Am 13. kommen wir erst nachmittags in Bangkok an, haben anschließend noch einen Termin und werden froh sein, anschließend eine Dusche und das Bett genießen zu können. Deshalb wird unser Blog voraussichtlich erst ab dem 14. März wieder aktualisiert werden.

13.03.2026: Ankunft in Bangkok

Nach einem reibungslosen Flug sind wir glücklich in Bangkok gelandet. Doch zunächst noch ein kurzes Statement zum Flug mit Condor. Es ist halt eine günstige Airline, die aber zumindest in der Eco-Premium ausreichend Beinfreiheit bietet. Die Sitze sind ziemlich unbequem, so dass wir kaum bzw. gar nicht geschlafen haben. Die Speisen sind essbar, vom Kaffee raten wir allerdings ab. Ein Vorfall, den wir direkt vor uns miterleben konnten, ist allerdings schon speziell. Wir sind schon viele Airlines geflogen und so weit wir uns erinnern können, war es immer möglich, sich vorn im Servicebereich etwas zu Trinken und auch Snacks zum Essen zu holen. Der Mann vor uns dachte wahrscheinlich, dass dies auch für Condor gilt. Als dann eine Stewardess zu ihm kam und ihn darauf hinweis, dass es sich um Diebstahl handelt und er beim zweiten Mal mit ernsthaften Konsequenzen zu rechnen hat, war das schon ziemlich starker Tabak. Grundsätzlich ist aber zu sagen, dass das Preis-/Leistungsverhältnis ok ist.

Doch nun weiter zum angenehmen Teil. Nach der Landung sind wir zunächst ans Meer gefahren, um mit Teilen der Familie und Freunden ein Willkommensessen zu genießen. Danach noch ein paar Erledigungen in einer Mall, bis wir schließlich todmüde im Hotel angekommen und ins Bett gefallen sind.

14.03.2026: Wiedertreffen mit Nui und Bo sowie unseren Freunden Ilka und Tilo

Nach einem leckeren Frühstücksterrasse direkt am Fluss, holen uns Nui, Bo, Ilka und Tilo zu einer Tour nach Klong Khon ab. Der Weg führt am Crazy Train Market vorbei, so dass wir dort einen Stopp einlegen. 

 


Danach geht es weiter nach Klong Khon. Die Region ist in Thailand bekannt für ihre Schrimpspaste und man muss im Kanal nur die Hand in Wasser strecken, um eine Handvoll herauszuholen. Allerdings handelt es sich um eine sehr, sehr kleine Art. Nachdem wir uns präpariert haben, geht es mit dem Longtailboot zu den Mangroven und Muschelfarmen. Da der Wasserstand noch recht hoch ist, ernten wir keine Muscheln, sondern helfen dem Küstenschutz und pflanzen ein paar Mangroven.


Auf der Fahrt zurück zum Pier kommen wir an einem "Parkhaus" für Longtailboote vorbei, das wir in dieser Form noch nirgend anders gesehen haben.


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Nach dem Ausflug ist erst einmal eine ausgiebige Dusche angesagt, um den Schlamm wieder loszuwerden. Sauber und erfrischt müssen wir dann die Zutaten, die Ilka, Tilo und ich im "besten" Thai auf dem Markt eingekauft haben, vor den Augen unserer Guides zu einem Papayasalat verarbeiten. Trotz einiger falscher Zutaten war das Ergebnis gar nicht schlecht. Dazu wurden noch einige für die Region typische Speisen serviert. Inzwischen ist es später Nachmittag und wir treten die Rückreise nach Bangkok an.

15.03.2026: Nach Phetchabun - mitten ins Nirgendwo

Schon lange wollte Khun Nui mit uns zu Ihrer Familie und zu Ihrer Farm fahren. Jetzt endlich klappt es und wir starten Richtung Phetchabun, nördlich von Bangkok. Ihre Familie durften wir schon bei einem ersten Besuch 2022 kennenlernen und freuen uns auf sie sowie auf die Dorf-Community mit ihren liebenswerten Menschen. Bevor wir das Ziel erreichen, steigen wir auf ein typisches Fortbewegungsmittel dieser Region um und besuchen verschiedene Ziele, darunter eine Biofarm und einen Teich mit "Bio-Fisch". Das gesamte Dorf hat sich zum Bio-Anbau verpflichtet und entsprechend lecker sind die Produkte. Auf dem Weg kommen wir auch an der Dorf-Coiffeurin vorbei und überlegen, ob wir uns spontan einen neuen Haarschnitt verpassen lassen sollen.


Nachdem wir unsere Zimmer in Nui`s Haus bezogen und uns ein wenig erfrischt haben, gibt es eine kleine Unterweisung in der Zubereitung einer sehr leckeren Süssigkeit. Anschließend fahren wir zum gemeinsamen Abendessen. Seit unserem letzten Besuch wurde ein Saloon eröffnet, der das thailändische Pendant zu einer Dorfkneipe in Deutschland ist. Wir werden sehr herzlich begrüßt und zu unserer Freude werden wir den gesamten Abend von einer Musikgruppe begleitet. Der ältere Herr hat bereits beim letzten Mal gespielt und es waren damals alle davon ausgegangen, dass mit ihm die tradionelle Musik sterben wird. Inzwischen haben aber immer Jugendliche Interesse an der Musik gefunden, was uns sehr freut. Das Abendessen mündet schließlich in eine feuchtfröhliche Feier. Doch die Nacht sollte noch lange nicht zu Ende gehen. Auf der Dachterrasse von Nui erwartet uns leckerer Wein und ein Sternenteleskop. Nui liebt die Sterne und der Himmel ist hier klar, so dass wir am Ende alle auf dem Rücken liegen und in den Sternenhimmel blicken. Nebenbei hat sie von uns gelernt, was "Am Arsch der Welt" bedeutet. Wahrscheinlich wird das der Titel einer neuen Tour nach Phetchabhun.


16.03.2026: Über Ang Thong zurück nach Bangkok

Wir lassen den Tag gemütlich beginnen. Nui`s Bruder und seine Frau haben eine der besten Reissuppen für uns zum Frühstück bereitet, mit Eiern, die Ilka und Bee gestern persönlich gesammelt haben. Der Aufbruch fällt uns nicht leicht und wir werden das nächste Mal sicherlich ein paar Tage länger bleiben. Unser Rückweg nach Bangkok führt uns über Ang Thong, wo Nui auf einer kleinen Bio-Obst-Plantage ein Gästehaus gebaut hat.


Wir überlegen, hier eine Übernachtung auf einer Autotour von Bangkok über Ayutthaya nach Chiang Mai zu designen. Das Haus mit seiner großen, gemütlichen Terrasse lädt zum verweilen ein und abends bietet sich ein Kochkurs mit leckeren, lokalen Zutaten an. Von der Terrasse hat man außerdem einen sehr schönen Blick auf einen sitzenden Riesebuddha.


Nach einer Loy Krathong Zeremonie ist es schließlich Zeit, aufzubrechen und nach Bangkok zurückzukehren. Dort übernachten wir in einem Golfresort in der Nähe des Flughafens, da wir morgens in den Süden von Thailand fliegen werden.


17.03.2026: Flug in den tiefen Süden von Thailand

Uns wird es in der Region von Phuket und Khao Lak langsam zu voll und zu trubelig. Aus diesem Grund erkunden wir dieses Mal eine auch für uns noch weitgehend unbekannte Region. Wir haben eine schöne Rundreise im Voraus geplant und eine Frau als neuen Guide empfohlen bekommen. Auf der Tour werden wir sehen, ob sie in unser Team passt, was wir sehr hoffen.
Wir haben für heute Nachmittag noch ein kleines Programm, damit Dina mit uns warm werden kann und wir erste Eindrücke von der näheren Umgebung bekommen. Als kleine Stärkung gibt es vorher noch die Spezialität der Region, Hähnchen mit Klebreis und Papayasalat. Anschließend fahren wir in den Municipal Park, um uns die Füße zu vertreten, Sehenswürdigkeiten wie den chinesischen Richter, einen Riesenbuddha und posende Affen zu betrachten sowie auf dem Berg die Aussicht über die Stadt zu genießen. 


Am frühen Abend fahren wir zu einem sehr außergewöhnlichen Tempel, der uns durch seine Art und Formschönheit begeistert. Das beginnt schon mit den Eingangstüren, die wie kreisrunde Bullaugen gestaltet sind und in dieser Form auch im Innern die Räume verbinden.


Anschließend sind wir zum Nachtmarkt gefahren, um etwas zu Abend zu essen. Der Markt ist aktuell nur wenig besucht, da noch Ramadan ist und die Einwohner überwiegend Muslims sind. Die Speisen sind ok, aber in Zukunft werden wir einen anderen Markt mit deutlich besseren Speisen bevorzugen. Mittlerweile ist es spät geworden und wir fahren ans Meer zu unserem Strandresort.


Im Resort gibt es ein gerade erst fertiggestelltes Baumhaus mit zwei nebeneinander liegenden Zimmern. Perfekt für zwei Pärchen, die wie wir unterwegs sind. Wir gönnen uns auf dem Balkon noch einen Absacker, bevor wir unter die wohlverdiente Dusche verschwinden.

18.03.2026: Ein entspannter Strandtag

Nach dem Frühstück lernen wir Uwe, den Betreiber des Resorts persönlich kennen und lassen uns von ihm das Resort und die verschiedenen Zimmer- bzw. Bungalow-Kategorien zeigen. Anschließend holt uns mal wieder der Krieg Israels und der USA gegen den Iran ein und wir müssen ein paar Dinge für unsere Kunden regeln. Danach gönnen wir uns einen entspannten Nachmittag am Strand. Es gibt weit und breit nur dieses eine Resort mit 17 Einheiten, so dass der Strand angenehm leer ist. Am Abend probieren noch das resorteigene Strandrestaurant aus. Es gibt hier noch typisch thailändische Gerichte, die man in den touristischen Hochburgen inzwischen vergeblich sucht. Die verschiedenen Speisen schmecken gut, so dass wir ein positives Fazit ziehen.

19.03.2026: Ausflug auf den See

Wir starten gemütlich in den Tag, planen mit Uwe unseren Ausflug auf den nahe gelegenen See und genießen noch ein paar Stunden am Strand.


Der See ist riesig und wir werden heute nur einen kleinen Teil davon zu sehen bekommen. Da es sich um ein Natuschutzgebiet handelt, leben hier über 300 Vogelarten. Ein Paradies für Ornithologen.


So langsam geht die Sonne unter und wir fahren in den Sonnenuntergang...
Anschließend geht es zurück ins Resort, wo wir gemeinsam mit Dina und Uwe zu Abend essen. Es ist unser letzter Abend im Resort und somit auch ein Abschiedessen von Uwe, dem Betreiber dieses kleinen, liebevoll gepflegten Anwesens. Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal für die Gastfreundschaft bedanken und versprechen, wiederzukommen.


20.03.2026: Neuland in Südthailand entdecken

Wir bleiben vorerst in der näheren Region und freuen uns vor allem auf die Streetarts in der Altstadt von Songkhla. Auf dem Weg dorthin kommen wir an einem unter Thailändern beliebten Strand vorbei. Dort machen wir kurz Stopp, bewundern mal wieder, dass Thais immer und überall schlafen können.

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Unterwegs treffen wir eine Public Relations Truppe, die gerade Werbaufnahmen gemacht haben und spontan eine kleine Tanzeinlage für uns vorführt - Süß! Leider wird es langsam Zeit, weiterzuziehen und wir legen noch einen Abstecher zum Samila Beach ein. Dieser ist vor allem unter asiatischen Touristen aus Malaysia und Hongkong beliebt, da er unter anderem mit einer Meerjungfrau den idealen Rahmen für Selfies bietet. Wir machen selbstverständlich auch eine Aufnahme und fahren anschließend mit der Seilbahn auf den Tang Kuan Hill.


Die Fahrt mit der Seilbahn ist ok, oben angekommen bietet sich uns allerdings wenig Sehenswertes. So machen wir noch schnell eine Aufnahme der Ratteninsel, schauen uns einen goldenen Riesenbuddha an und fahren erst einmal ins Hotel, wo wir noch eine Inspektion der Anlage vornehmen. Am Abend geht es wieder ins Zentrum zur Walkingstreet und dem Nachmarkt. Wir legen noch einmal einen kleinen Stopp am Samila Beach ein, der um diese Uhrzeit wunderschöne Farben bietet.


Leider müssen wir uns zwischen der Walkingstreet und dem Schwimmenden Markt in Hat Yai entscheiden. Wir sind uns aber einig, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben. Auf dem Markt gibt es viele Speisen, die wir noch nicht kennen und die wirklich köstlich sind. Gleich am Anfang des Marktes entdecken wir zudem einen Puppenspieler. Erst dachten wir, dass die Stimme vom Band kommt. Bei einem Blick hinter die Kulisse sehen wir dann aber, dass er selbst spricht.


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21.03.2026: Seeadler ganz nah

Heute erwartet uns wieder ein schönes und umfangreiches Programm. Zunächst besuchen wir die große Moschee und werden mit passenden Kleidungsstücken durch unseren Guide Dina überrascht. In Südthailand sind die Muslime überraschend entspannt und tolerant. So können westliche Frauen oder Frauen anderer Glaubensrichtungen, wie dem Buddhismus, die Moschee mit Shorts und Shirts besuchen.


Weiter geht`s Richtung Satun, wo wir White Water Rafting ausprobieren wollen. Unterwegs machen wir an einer Tankstelle kurz Pause und freuen uns immer wieder, wenn wir lustige Bilder und Figuren entdecken. In diesem Fall vor den Toiletten. Beim White Water Rafting ist heute etwas mehr los, da auf Grund der Feiertage viele Thais die Gelegenheit zu Ausflügen nutzen. Wir haben viel Spaß, können aber leider nur eingeschränkt Bilder machen, da wir keine wasserdichten Kameras dabeihaben. Danach geht es weiter an die Küste, wo bereits die Seeadler auf uns warten :-) Wir fahren mit dem Boot hinaus und erwischen die richtige Zeit, um nicht nur einen oder zwei, sondern sicherlich an die zwei Dutzend Seeadler zu beobachten.


Zum Abschluss eines herrlichen Tages genießen wir ein super leckeres Dinner auf einem Boot, dass mit frischem Seafood und Fischgerichten von einer sehr guten Köchin aus einem nahe gelegenen Fischerdorf zubereitet worden ist. Auch hier lernen wir wieder Gerichte kennen, die wir in dieser Form vorher im Rest von Thailand noch nicht gefunden haben. Nach dem Essen fahren wir zu einem Fischerdorf, um dieses zu erkunden. Viele Familien haben zu den Feiertagen Besuch von ihren Verwandten und beim Umherschlendern werden wir spontan von einer Familie in ihr Haus eingeladen. Wie immer, Gastfreundschaft pur wie in ganz Thailand. Leider ist es in der Zwischenzeit schon richtig dunkel geworden, so dass die Bilder nichts mehr werden. Dafür werden wir spontan mit einem Songthaew durch das Dorf gefahren, was zugegebenermaßen auf Grund der engen Wege schon etwas abenteuerlich ist.


22.03.2026: Highlights in der Provinz Satun

Heute erwartet uns noch einmal ein umfangreiches Programm. Wir starten mit einer ATV-Tour bei Sainoon und William. Nachdem wir uns ein wenig eingefahren haben, geht es auch schon los auf Sightseeing-Tour durch die nähere Umgebung. Danach proben wir unsere Fähigkeiten auf einem Parkour, was super viel Spaß macht.


Sainoon und William sind sehr gute Freunde, die zeitweise in England und immer mehr Zeit auch in Thailand leben. Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Jahr ein paar gemeinsame Tage hier verbringen können.

Nachdem wir uns ein wenig erfrischt und den weiteren Tagesverlauf besprochen haben, geht es zu heißen Quellen. Es ist um die Mittagszeit, weshalb wir die Anlage für uns allein haben. Wir steigen in das warme Wasser und genießen die Hitze, die jede Verspannung löst.

Danach fahren wir weiter zu einem bekannten Anbieter von Batik- und Zeichenkursen auf Textilien. Da Batiken viel Zeit in Anspruch nimmt, probieren wir das Zeichnen aus. Nach kurzem Überlegen einigen wir uns auf ein Motiv, zeichnen die Kontoren vor, ziehen diese mit einem Heißwachs-Stift nach und lassen anschließend unserer farblichen Kreativität freien Lauf. Ok, naturbegabte Künstler sind wir ganz offensichtlich nicht. Da auch das Fixieren der Farben und das Trocknen mehrere Stunden dauert, lassen wir uns das fertige Ergebnisse nach Bangkok ins Hotel schicken und brechen zum nächsten Ziel auf.


Die gesamte Region ist von großer geologischer Bedeutung, ermöglicht Einblicke in das Paläozän. Hier befindet sich auch der UNESCO Global Geopark, den wir besuchen.

Die "Time-Bridge" führt an der Kante zwischen dem Kambrium und dem Ordovizium vorbei. Eine gut sichtbare Schichtgrenze trennt den roten Sandstein des Kambriums vor ca. 541–485 Mio. Jahren vom Kalkstein des Ordoviziums vor ca. 485 Mio. Jahren. In den Boden des Stegs sind in Plastik gegossene Fossilien wie Trilobiten und Brachiopoden eingelassen. Den meisten Besuchern fällt das wahrscheinlich gar nicht auf, da kaum jemand den Blick nach unten richtet. Am Ende der Brücke entdecken wir einen Baum inmitten des felsigen Untergrunds und fragen uns, wie er dort überleben kann, da er bei Flut mitten im Meerwasser steht. Auf jeden Fall bietet er in der untergehenden Sonne ein schönes Motiv.


Wir fahren zurück in unser Resort, um uns kurz zu erfrischen und umzuziehen, bevor wir zum Nachtmarkt aufbrechen. Dort angekommen, müssen wir feststellen, dass die Menschen hier sehr früh ins Bett gehen und deshalb viele der Stände schon geschlossen sind.

Entsprechend wenig gibt es zu probieren und so entscheiden wir bereits nach kurzer Zeit, zu Sainoon zu fahren und dort noch etwas zu essen. Das Haus der beiden ist sehr großzügig gestaltet, vor allem der riesige Balkon, der zum Verweilen und abends zum Feiern einlädt. Bei ausgelasser Stimmung unterhalten wir uns über den bisherigen Verlauf der Reise und was wir noch alles unternehmen können. Vor allem Bee und Sainoon haben viel zu erzählen, da sie sich schon seit der Kindheit kennen. Ganz nebenbei erfahren wir, dass sie in Zukunft auch Zimmer vermieten wollen und den Anbau eines Pools planen. Ein super Idee, zumal die Unterkunftsmöglichkeiten in dieser Lokation sehr eingeschränkt sind.

23.03.2026: Höhlen-Exkursion

In dieser Region gibt es viele Höhlen und einige von ihnen können nur mit dem Boot erkundet werden. Solch eine ist unser heutiges Ziel.

Die Stegodon-Höhle hat ihren Namen, da man in ihr einige Fossilien und u.a. das Skelett eines Stegodon-Sauriers gefunden hat. Wir bekommen unsere Stirnlampen und schon geht es los, wobei wir diesmal gepaddelt werden. Das ermöglicht auf der einen Seite zwar, dass wir mit freien Händen fotografieren können, auf der anderen Seite ist es schwierig den Bootsführern rechtzeitig zu vermitteln, wo sie langsamer machen oder anhalten sollen. Insbesondere das Bild, wo sich der Stalagtit im Wasser spiegelt, wurde leider viel zu schnell angefahren.


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Nach dem Höhlenabenteuer gönnen wir uns erst einmal einen Kaffee und fahren weiter zum Pier. Dort erwartet uns bereits unser Longtailboot, welches uns auf eine kleine, verschlafene Insel bringt. Wenn sich diese als schön erweist, lassen sich mit den bisherigen Tourerlebnissen schöne und entspannte Touren desingen. Wir sind gespannt. Auf der Insel angekommten wird unser Gepäck in zwei kleine Songthaews verladen und wir müssen schauen, wie wir selbst auch noch Platz finden. Die Insel ist so klein, dass es hier keine Autos gibt. Unser Bungalow liegt etwas oberhalb vom Strand und der von Ilka und Tilo direkt am Wasser. Die gesamte Anlage ist sehr klein und die Bungalows großzügig voneinander entfernt platziert. Die Besitzerin Khun Gob und ihr Partner Niko sind tolle Gastgeber, und verwöhnen uns mit leckeren Speisen und gut gekühlten Getränken.


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24.03.2026: Hotel-Inspektionen

Auf der kleinen Insel gibt es nur eine Handvoll Resorts, von denen wir uns drei anschauen, die an schönen Stränden liegen. Bereits in normalen Zeiten verirren sich nur sehr wenige westliche Touristen hierher. Auf Grund  des Krieges der Israelis und Amerikaner gegen den Iran sind die Resorts aktuell so gut wie menschenleer. Deshalb sind die Betten bereits abgedeckt oder wir wurden gebeten, keine Fotos zu machen, da die Räume noch nicht hergerichtet und gesäubert wurden. Anders ist die Situation einzig in unserem Resort und wir sind sehr froh, diese Wahl getroffen zu haben. Nachfolgend jeweils drei Bilder zu den einzelnen Resorts, damit ihr zumindest eine Vorstellung davon bekommt. Neben unserem Resort haben wir uns das Andaman, Cameron Island und Yalaa angesehen.


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25.03.2026: Weiterreise nach Phatthalung

Wir wären gern noch ein oder zwei Übernachtungen länger geblieben, doch leider fehlt die Zeit. lso heißt es, Koffer packen, zurück zum Pier und mit dem Boot zum Festland. Dort warten bereits unser Guide Dina und der Fahrer Dae auf uns. Auf dem Weg nach Phatthalung kommen wir bei einem Anbieter von ATV-Touren vorbei. Wir haben eine private Tour gebucht, was deutlich zu empfehlen ist. Auch hier müssen wir den lokalen Tourbegleitern erst noch erklären, dass Europäer, anders als Asiaten, nicht alle zwei Minuten für ein Foto anhalten, sondern Spaß am Fahren haben. Doch nachdem das geklärt ist, geht es auch richtig los. Der Parkour ist abwechslungsreich und macht Spaß.


Anschließend besichtigen wir eine Höhle, die zu Fuß erkundet werden kann. Sie ist riesig, aber auch sehr touristisch. Vor der Höhle gibt es noch einen Tempel und einen Bereich mit kleinen Stupas. Für einen Stopp zwischendurch ist es hier ok, aber wir werden noch einmal nach Alternativen Ausschau halten.


Unser nächstes Ziel ist unser Resort, welches am Tale Noi liegt. Es gibt nur vier Bungalows, die sehr ansprechend und komfortabel gestaltet sind. Es gibt zu jedem Bungalow einen Pool, so dass wir nach dem Einchecken erst einmal ein Bad nehmen, bevor wir später eines der lokalen Restaurants ausprobieren.


26.03.2026: Endlose Lotusfelder und schwimmende Wasserbüffel

Heute Morgen beginnt die größte Herausforderung mit dem Aufstehen. Bereits um 06 Uhr wartet der Fahrer auf uns, um uns zum Bootssteg zu bringen, von dem wir auf den See und zu den Lotusfeldern starten. Doch sobald wir auf dem See unterwegs sind, verfliegt die Müdigkeit sehr schnell und wir sind alle sehr froh, die Tour schon so zeitig unternommen zu haben. Die Lotusblüten öffnen sich nur zwischen ca. 06:30 bis 10:00, bevor es ihnen zu warm wird. Nach kurzer Fahrt in den Sonnenaufgang erreichen wir die endlos scheinenden Lotusfelder -  ein fantastischer Anblick. Danach fahren wir weiter und suchen die schwimmenden Wasserbüffel und haben Glück, nacheinander mehreren kleinen Familien oder Gruppen zu begegnen.


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Nach diesen eindrucksvollen Erlebnissen fahren wir zurück ins Resort, um zu frühstücken und uns auf den Rest des Tages vorzubereiten. Wir besuchen die Höhel "Tam Nam Yen Khao Chaison", die auf Grund der Enge für einige von uns eine zu große Herausforderung darstellt, weshalb wir sie nur zu Dritt erkunden. Zwei Bootsführer begleiten uns, um das Boot durch die Höhle zu manövrieren. Die anderen fahren in der Zwischenzeit zu den nahe gelegenen Hotsprings und gönnen sich eine Thai-Massage.


In der Höhle gibt es ein paar Kolonien Fledermäuse, die leider wegfliegen, sobald wir uns nähern. Doch einige von ihnen lassen sich nicht so leicht erschrecken und so können wir ein paar Bilder schießen. Wieder zurück, fahren wir ebenfalls zu den Hotsprings, wo uns ein Affe erwartet. Dina hat etwas Süßes in der Hand, was der Affe interessant findet und sich gern anschauen würde. Wir haben noch nie jemand so schnell schreiend davonlaufen sehen. Doch eine etwas drohendere Geste und der Affe sucht das Weite, alles halb so wild!


Wir trinken noch einen Kaffee, bis die anderen mit ihrer Massage fertig sind, die sehr gut und dazu noch ausgesprochen günstig sind. Gemeinsam fahren wir anschließend zu einem Café, in dem das für diese Region bekannte Sago-Eiscreme angeboten wird. Wir schauen bei der Zubereitung des Sago zu und genießen anschließend ein leckeres Kokosnuss-Eis auf Sago. Am Abend besuchen wir ein anderes Restaurant, in dem heute eine Live Band auftritt. Die Speisen sind ebenfalls lecker und so genießen wir einen schönen, letzten Abend in Phatthalung.


27.03.2026: Über Trang nach Koh Libong

Heute morgen bereitet uns der Besitzer des Resorts das Frühstück selbst zu - Lecker! Khun Chon ist nicht nur ein guter Koch, sondern auch ein begeisteter Fotograf. Wir erfahren von ihm, dass wir mit Khun Lek einen gemeinsamen Freund haben. Khun Lek ist ein über Thailand hinaus bekannter Fotograf, von dem wir in der Vergangenheit ein paar sehr schöne Bilder geschenkt bekommen haben. Leider haben wir uns erst heute kennengelernt, da er viele sehr interessante Ziele in der Umgebung kennt, unter anderem eine Gruppe der Sakai, eine indogene Bevölkerungsgruppe, die noch sehr ursprünglich lebt. Aber wir müssen ja auch in Zukunft noch ein paar neue Sachen zu entdecken haben. Nachdem wir uns herzlich verabschiedet haben, brechen wir in die Provinzhauptstadt Trang auf.


In Trang erwarten uns zwei süße "Frosch"-Tuk Tuks, mit denen wir die Innenstadt erkunden. Gleich am Treffpunkt steht das Wahrzeichen der Stadt, eine Skupltur mit Dugongs. in Trang gibt es ebenfalls einige Streetart-Malereien zu entdecken. Und erst zum Schluss bemerken wir die Kinnari-Figuren auf den Straßenlaternen. 



Mit einem Kaffee-Stopp geht es schließlich zum Pier, wo wir unser Longtailboot nach Koh Libong besteigen. Auf der Insel werden wir bereits erwartet und nachdem das Gepäck verstaut ist, zu unserem Resort gefahren. 

Im Resort angekommen, ist tatsächlich noch das gesamte Personal vom letzten Jahr da und wir werden freudig begrüßt. Die Menschen hier sind zuckersüß und zudem noch unheimlich aufmerksam und hilfsbereit. Dass nicht nur wir uns über ein Wiedersehen freuen, wird spätestens beim Betreten der Zimmer klar. Die Betten sind hübsch mit einem Wellcome Back - Gruß zurechtgemacht und wir werden gebeten, uns auf das Bett zu setzen, da sie gern ein Erinnerungsfoto von uns machen möchten. Wir beziehen die Zimmer, machen uns frisch und gehen zum Abendessen in unser "Stamm"-Restaurant, um zu schauen, ob es ebenfalls noch so gut wie letztes Jahr ist.

28.03.2026 bis 01.04.2026: Sonne, Strand und Meer

Da wir die Insel bereits letztes Jahr erkundet haben, werden wir diesmal die Zeit nutzen, einige Tagesarbeiten zu erledigen und auch, um uns etwas zu erholen. Von Zeit zu Zeite sgtellen wir immer wieder mal ein paar Impressionen ein, die wir je nach Gelegenheit aufnehmen.


Während Bee noch ein paar Erlebnisse auufarbeitet, sind andere schon voll im Urlaubsmodus angekommen. Und einige wissen wissen gar nicht, dass es etwas anderes als Urlaub gibt... :-)



02.04.2026: Rückreise nach Bangkok

Heute heißt es Abschied nehmen, und das gleich in doppeltem Sinne. Wir müssen die Insel Koh Libong mit ihren liebenswerten Menschen wieder verlassen und leider auch Ilka und Tilo, die noch einen Tag länger bleiben. Die Überfahrt aufs Festland und der Transfer zum Flughafen klappen reibungslos. Wir haben den gleichen Fahrer Khun Phom, der uns bereits letztes Jahr auf die Insel Koh Lanta gebracht hatte. In Bangkok übernachten wir in einem Golfresort nahe des Flughafens, da wir morgen auf eine kurze Tour nach Pran Buri starten werden.


03.04.2026: Ausflug nach Pran Buri

Zum Abschluss unserer Reise unternehmen wir noch einen zweitägigen Ausflug in die Provinz Pran Buri. Wir planen, nächstes Jahr einen von doert nicht weit entfernten Nationalpark zu besuchen, in dem wilde Elefanten beobachtet werden können. Die Anreise erfordert jedoch schon viel Zeit, so dass wir erst am Nachmittag dort ankommen. Wir haben ein Hotel an einem der schönsten Strandabschnitte gebucht, der auch von Kitern und Surfern genutzt wird, da hier eine gute Brise weht. Wir setzen uns an den Pool und genießen bei guter Aussicht erst einmal ein kühles Bier.


Das Hotel ist ganz hübsch gestaltet und für zwei oder drei Übernachtungen perfekt. Das Frühstück hat eine gute Qualität und der Kaffee ist vorzüglich. Deshalb an dieser Stelle ein paar Impressionen von der Hotelanlage.


Abends fahren wir in ein lokales, qualitativ hervorragendes und dazu noch überraschend günstiges Fischrestaurant . Hier gibt es alles, was das Herz begehrt, Fische, Krabben, Garnelen, Muscheln und das alles in den unterschiedlichsten Zubereitungsformen. Köstlich!


Gut gestärkt verbringen wir den weiteren Abend am Hotelpool, wo wir eine kleine Geburtstagsparty feiern. Yok, eine Freundin und schon so etwas wie ein Ziehkind, ist gerade 21 Jahre alt geworden, weshalb wir sie und ihre Schwester eingeladen haben, mitzukommen. 

Damit endet unsere Reise und unser Blog leider auch schon wieder. Am 04. April fahren wir zurück nach Bangkok, wo wir noch einmal im Golfresort übernachten. Und am 05. April nutzen wir die Zeit tagsüber, um noch ein paar Erledigungen zu machen, bevor wir gegen 20:00 zum Flughafen aufbrechen. Die Zeit ist wie im Flug vergangen und wir haben das Gefühl, statt drei erst eine Woche in Thailand verbracht zu haben. Doch zum Abschluss des Ganzen noch ein kleiner Gimmick aus unserem Hotel in Pran Buri. Neben dem Badezimmer gibt es noch eine Freiluft-Toilette mit Ausblick auf den Strand. Als wir einen Strandspaziergang machen und dabei nach oben zu unserem Zimmer schauen, fällt uns auf, dass der Blick auch umgekehrt vom Strand in die Toilette gegeben ist. So haben alle was davon :-)